Bei der Bohrwiderstandsmessung wird mit Hilfe des Resistographen eine 2,8 mm starke Bohrnadel in den Stamm getrieben. Während der Bohrung verbleiben Umdrehungszahl und Vorschub als fixe Werte. Die Bohrtiefe kann mit 30 cm oder 50 cm an den Baum angepasst werden. Je dichter das Holz ist, desto mehr Antriebsleistung ist erforderlich um die Nadel in das Holz zu bohren, bei morschem Holz dagegen ist eine Absenkung der erforderlichen Leistung zu erkennen. Die Antriebsleistung wird digital gemessen und optisch mit Hilfe eines Kurvendiagramms (s.o.) dargestellt. Über die Höhe der Kurvenverläufe und ihre Abhängigkeit zueinander lassen sich Aussagen über Faulstellen, Höhlungen und Störungen innerhalb des Holzkörpers ableiten.P1070976